Biografie
Die in Bischkek geborene deutsche Sopranistin Katharina Konradi ist die erste Sopranistin aus Kirgisistan, die eine internationale Karriere als Lied-, Konzert- und Opernsängerin gemacht hat. Ihre „kristallklare“ Stimme und „schillernde Gesangstechnik“ (Bachtrack) verfügt über eine „faszinierende Palette von Farbnuancen“ (Das Opernglas), die sie für Rollen wie Sophie (Der Rosenkavalier), Gilda (Rigoletto) und Susanna (Le Nozze di Figaro) sowie auf der Konzertbühne und den Liedpodien einsetzt. Ihre Liebe zum Gesang entwickelte sich bereits in ihrer Kindheit, und als sie im Alter von 15 Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland zog – und später die deutsche Staatsbürgerschaft annahm – wurde ihre Liebe zur klassischen Musik noch verstärkt. Sie teilt ihre Zeit zwischen Oper, Liederabenden und Konzerttätigkeit auf. Zu ihren jüngsten Engagements zählen Auftritte an der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper und dem Opernhaus Zürich, Rezitale in der Wigmore Hall und im Konzerthaus Wien sowie Konzerte mit den Berliner und Münchner Philharmonikern. Als gefeierte Künstlerin ist sie auf über einem Dutzend Aufnahmen zu hören.
Zu Konradis Opernauftritten in der Saison 2025/26 gehört eine Rückkehr an die Semperoper Dresden in einer ihrer Paraderollen, der Pamina in Mozarts „Die Zauberflöte”. Außerdem wird sie auf Japan-Tournee mit der Wiener Staatsoper die Susanna in „Le nozze di Figaro” sowie die Sophie im „Rosenkavalier” singen und Sophie auch bei konzertanten Aufführungen im Festspielhaus Baden-Baden wiederholen. Zu den Höhepunkten ihrer Konzertauftritte zählen das Saisoneröffnungskonzert des London Symphony Orchestra im Barbican Centre mit Bernsteins 3. Sinfonie „Kaddish“ unter Antonio Pappano, Bachs Matthäus-Passion mit dem Tokyo Symphony Orchestra in Japan, Mahlers 4. Sinfonie mit dem DSO in der Berliner Philharmonie und der Hamburger Elbphilharmonie, Haydns Nelsonmesse mit den Wiener Philharmonikern im Musikverein Wien und Die Schöpfung mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Auch Liederabende sind ein fester Bestandteil ihrer Saison, mit Auftritten unter anderem im Les Arts Valencia, in der Wigmore Hall und im Concertgebouw in Amsterdam. Ihre neueste Aufnahme, eine Sammlung von Liedern von Liszt mit dem Pianisten Daniel Heide, Un Cycle Imaginaire, wurde im Herbst 2025 von Universal Music veröffentlicht. Weitere kürzlich erschienene Aufnahmen sind Ein deutsches Requiem mit der Luxemburger Philharmonie (veröffentlicht 2025) und Mozarts Messe in c-Moll mit dem Kölner Kammerorchester (ebenfalls veröffentlicht 2025).
Katharina Konradis künstlerisches Schaffen ist in ihren zahlreichen, von der Kritik hochgelobten Aufnahmen dokumentiert. Ihre jüngste Aufnahme, eine Sammlung von Liszt-Liedern mit dem Pianisten Daniel Heide, „Un Cycle Imaginaire“, erschien im Herbst 2025 bei Universal Music. Zu ihren weiteren Veröffentlichungen zählen „Ein deutsches Requiem“ mit den Luxemburger Philharmonikern (2025) und Mozarts Messe in c-Moll mit dem Kölner Kammerorchester (ebenfalls 2025). „Echoes“, erschienen 2024, enthält Lieder und Kunstlieder in Französisch und Spanisch, arrangiert als Duette mit der Mezzosopranistin Catriona Morison und mit Amiel Bushakevitz am Klavier. Die Alben „Solitude“, „Liebende“, „Insomnia“ und „Gedankenverloren“ beinhalten unter anderem Lieder von Strauss, Mozart, Schubert, Wolf, Clara Schumann und Robert Schumann, aufgenommen mit Klavier oder Ensembles. „Russian Roots“ erkundet russische Kammermusik mit Repertoire von Weinberg, Gubaidulina und Schostakowitsch und musiziert mit dem Trio Gaspard. Konradi ist auch auf einer hochgelobten Aufnahme von Mozarts „Krönungsmesse“ mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter Howard Arman und mehreren anderen Messen von Mozart mit dem Kölner Kammerorchester und dem WDR-Chor unter Christoph Poppen sowie Haydns „Die Schöpfung“ mit der Gaechinger Cantorey unter Hans-Christoph Rademann und Mendelssohns Symphonien unter der Leitung von Paavo Järvi zu hören.
Zu den Höhepunkten aus Konradis vergangenen Spielzeiten zählen Pamina („Die Zauberflöte”), Gilda („Rigoletto”), Gretel („Hänsel und Gretel”) an der Staatsoper Hamburg, Adele („Die Fledermaus”) und Sophie („Der Rosenkavalier”) an der Bayerischen Staatsoper, Susanna („Le Nozze di Figaro”) an der Wiener Staatsoper, Staatsoper Hamburg und Bayerische Staatsoper, Nannetta („Falstaff”) an der Staatsoper Hamburg, Morgana („Alcina”) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, Ännchen („Der Freischütz”) an der Staatsoper Hamburg, Zdenka („Arabella”) an der Semperoper Dresden und Sophie („Der Rosenkavalier”) an der Bayerischen Staatsoper, Oscar in Verdis Un ballo in maschera am Opernhaus Zürich und Woglinde („Das Rheingold” und „Götterdämmerung”) bei den Bayreuther Festspielen.
Engagements führen sie auf bedeutende Konzertbühnen: Die Philharmonie Berlin, die Elbphilharmonie Hamburg, das Festspielhaus Baden-Baden und das Konzerthaus Wien. Weiterhin in den Königin-Elisabeth-Saal in Antwerpen, die Felsenreitschule Salzburg und die Philharmonie de Paris. Dort arbeitet sie mit renommierten Orchestern wie dem NDR Elbphilharmonie Orchester, den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre de Paris, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Sinfonieorchestern des BR, HR und MDR, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Kent Nagano, Gustavo Dudamel, Andrea Marcon, Philippe Herreweghe und Daniel Harding. Der Liederabend ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Saison und führt sie u.a. in die Wigmore Hall (London), die Kölner Philharmonie und das Teatro de la Zarzuela in Madrid. Dort gestaltet sie Programme , die Kunstlieder in mehreren Sprachen umfassen und oft um ein bestimmtes Thema kreisen. Obwohl ihr Repertoire breit gefächert ist, fühlt sie sich besonders mit Schubert verbunden, dessen Liedschaffen sie häufig in ihre Aufführungen einbezieht.
Konradi hat einen Bachelor in Gesang an der UdK Berlin und einen Master in Lied- und Konzertgesang an der Hochschule für Theater und Musik München. Sie ist Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 und Stipendiatin des BBC Radio 3 Programms New Generation Artists (2018-2021). Von der Spielzeit 18/19 bis 24/25 war sie Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Sie können ihr auf Instagram, Facebook, X, TikTok und Youtube folgen oder ihre Website katharina-konradi.com besuchen, um weitere Informationen zu erhalten.